Pressemitteilungen und Bilder


Passauer Neue Presse - 20.09.2019

Leben mit Demenz

Demenzparcours der BAP schafft Verständnis

Die Schüler der Vorklasse der Berufsfachschule für Altenpflegehilfe, mit ihrer Lehrerin für Pflegeberufe, Vera Fitzner (Mitte), durchlaufen in ihrem Unterricht ebenfalls den Parcours.
Die Schüler der Vorklasse der Berufsfachschule für Altenpflegehilfe mit ihrer Lehrerin für Pflegeberufe, Vera Fitzner (Mitte), durchlaufen in ihrem Unterricht ebenfalls den Parcours.                                    - Foto: BAP

Eine Woche lang widmet sich Bayern dem Thema „Demenz“. Auch in Passau finden im Rahmen der „1. Bayerischen Demenzwoche“ Veranstaltungen statt. Am Mittwoch zum Beispiel hat die Berufsfachschule für Altenpflege der Berufsakademie Passau BAP einen Demenzparcours veranstaltet.

An verschiedenen Stationen konnten Nichtbetroffene die Herausforderungen, mit denen Demenzkranke im Alltag konfrontiert werden, selbst erleben. Ziel der Aktion, die auch fester Bestandteil in der Ausbildung von Altenpflegern ist, war es, Verständnis für die krankheitsspezifischen Probleme Betroffener zu schaffen.

Das Gefühl, eine scheinbar einfache Handlung nicht ausführen zu können, plagt Demenzkranke bei alltäglichen Aufgaben. Die motorischen Probleme wurden den Teilnehmern des Parcours nahegebracht, indem man sie vor die Herausforderung stellte, Probleme mit an sich niedrigen Anforderungen an die Hand-Auge-Koordination über einen Spiegel zu lösen. So mussten Interessierte an einer Station beispielsweise einen Schnürsenkel in einen Schuh einziehen und anschließend zubinden, wobei sie die Arbeit der eigenen Hände nur über den Spiegel beobachten konnten. Die spiegelverkehrte Wahrnehmung machte alltägliche Aufgaben zu ermüdenden Herausforderungen.

Auch die Beeinträchtigungen durch Sicht-, Gedächtnis- und Wortfindungsstörungen konnten die Teilnehmer an verschiedenen Stationen hautnah erleben. Sie mussten Gegenstände anhand von assoziativ gebildeten Bezeichnungen durch eine die Sicht verschlechternde Brille auswählen oder Kleingeld durch eine „Rauschbrille“ zählen. Während sie die Aufgaben absolvierten, zeigten sich die Teilnehmer nachdenklich. Einige erzählten von betroffenen Angehörigen, die sie nun besser verstünden. Andere äußerten Besorgnis hinsichtlich der eigenen Zukunft.

- tr


Passauer Neue Presse - 31.07.2019

Internationale Pflegekräfte

An der Altenpflegeschule bestanden 34 Pflegefachkräfte und 16 -helfer aus sechs Nationen


Die künftigen Altenpflegerinnen mit ihren Lehrern, Klassenleiterin Nina Eichelberger (kniend l.) und Schulleiter Joachim Berga (r.)      
- Foto: privat


Die erfolgreichen Pflegefachhelfer mit ihrer Klassenleiterin Ramona Vlatten-Kroiß (8.v.r.)                                     - Foto: privat


Die Altenpflegeschule Passau hat 50 Absolventen nach bestanden Prüfung entlassen. Es war ein international geprägter Jahrgang besonders bei den Pflegefachhelfern, wo Deutsche mit Schülern aus den USA, Vietnam, Syrien, Russland und Griechenland gemeinsam lernten.

Strahlende Gesichter bei der Abschlussfeier der Berufsfachschule für Altenpflege der Berufsakademie Passau (BAP) im Landgasthof Müller in Ruderting, als 34 Altenpflegerinnen und -pfleger ihre Prüfungs- und Abschlusszeugnisse in Empfang nahmen: Mit ihren Lehrkräften und 160 Gästen, darunter auch viele Vertreter der Ausbildungsstellen sowie BAP-Geschäftsführerin Barbara Brauchmann, feierten sie die erfolgreiche Beendigung ihrer dreijährigen Ausbildung.

„Sie sind die Kurse 16 A und B des Jahrgangs 2016, bei denen es nach mehreren Jahren wieder alle Schüler durch die staatlichen Prüfungen geschafft haben“, freute sich Schulleiter Joachim Berga. Mittels Videoeinspielung bezog er sich auf das Wahrnehmungsproblem des ersten Eindrucks, das in der Versorgung alter Menschen ebenso eine große Rolle spielt wie in der ersten Beurteilung von künftigen Mitarbeitern. „Riskiert den zweiten Blick. Erst dann kommen die Ressourcen des pflegebedürftigen Menschen zum Vorschein und können zu seinem Wohl genutzt werden.“ Berga appellierte: „Entdecken Sie sich selbst und finden Sie Ihren Weg in der Pflege. Nicht jeder muss ein hochqualifizierter Wundmanager sein, aber viele können Wunden auch durch Zuhören heilen.“

Klassenleiterin Nina Eichlberger dankte ihrem ersten Kurs an der BAP für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, nachdem sie die Klasse ab dem zweiten Ausbildungsjahr übernommen hatte. In Vertretung der zweiten Klassenleiterin Heike Ennser-Köppl bat sie die Schüler: „Bleibt nicht wie ihr seid! Ich wünsche, dass Ihr euch weiter entwickelt, neue Wege beschreitet und Neues entdeckt.“

Elke Glashauser, Maria Sonntag und Melissa Lindner aus der 16 A sowie Sabrina Brunner, Airin Hofmaier und Doris Ginglseder aus der 16 B wurden für besondere Leistungen mit Buchpreisen geehrt. Melissa Lindner und Doris Ginglseder erhalten ein Stipendium der Stiftung Begabtenförderung. Die Klassensprecherinnen Elke Glashauser und Lenka Bauer fanden viele Worte des Dankes für die Lehrer.

Knapp eine Woche später nahmen im Gasthaus Vogl alle 16 zu den staatlichen Abschlussprüfungen angetretenen Pflegefachhelfer ihre Zeugnisse in Empfang. Sie können künftig in Assistenzfunktion mit den Pflegefachkräften Hand in Hand arbeiten. Die Absolventen feierten ihren Abschluss gemeinsam mit Lehrern, Angehörigen und Vorgesetzten. Durchs Programm führte mit viel Charme zweite Klassensprecherin Afrodite Provida. Schulleiter Berga sprach über die Anforderungen an Fach-, Methoden-, Persönlichkeits- und Sozialkompetenz. Klassenleiterin Ramona Vlatten-Kroiß bedankte sich für die schöne gemeinsame Zeit. Mit bewegenden Worten verabschiedete sich Klassensprecherin Andrea Schrottenbaum.

Die besten Abschlüsse machten Petra Lukas-Kobler mit 1,0 und Irina Dunaev mit 1,2. Unter den Absolventen sind fünf Schüler, die ihre sprachlichen Fertigkeiten erst im Vorjahr in einer Pflegevorklasse so verfeinert haben, dass sie den Anforderungen einer staatlichen Prüfung gewachsen waren. Die Vorklasse ist ein Modellprojekt des bayerischen Kultusministeriums für Asylanten und Migranten, das an der BAP auch im kommenden Schuljahr weitergeführt wird. Plätze sind noch frei.

 − red

 

Seite
1 2»
13 Treffer

17.10.2018

Tag der offenen Tür

Quellenhinweis „Passauer Neue Presse vom 17.10.2018“


Berufsfachschule für Altenpflege verabschiedet ihre Absolventen


27 Altenpfleger sowie 16 Pflegefachhelfer konnten an den Berufsfachschulen für Altenpflege und Altenpflegehilfe der BAP in Passau ihre Abschluss- und Prüfungszeugnisse in Empfang nehmen. Alle Schulabgänger sind bestens nachgefragt und können sich über ihre unmittelbare Übernahme vom Ausbildungs- in ein Angestelltenverhältnis oder über neue berufliche Aussichten freuen.

Vorklasse für Pflegeberufe: Vorzeigemodell für Bayern an der BAP


Mit der „Vorklasse für Pflegeberufe“ ging vergangenen Herbst die Berufsakademie Passau in einem Schulmodellversuch des Bayerischen Kulturministeriums neue Wege, dem akuten Fachkräftemangel in den Pflegeberufen entgegenzuwirken.

14 Absolventen erhalten Urkunden


Zwölf Frauen und zwei Männer haben an der Berufsakademie Passau ihre Weiterbildung zur Praxisanleitung in der Pflege abgeschlossen. Das Prüfungsgremium Joachim Berga, Maria Höfler und Jakob Schöfberger überreichte bei der Abschlussfeier im Hacklberger Bräustüberl die Urkunden.

Berufsakademie Passau bildet für die Azurit-Gruppe angehende Pfleger aus Vietnam sprachlich aus


Mit dem bairischen Dialekt tun sie sich noch etwas schwer, die 21 jungen Vietnamesen, die gerade mal seit sechs Wochen in Passau leben. Sie kommen aus verschiedenen Landesteilen Vietnams, aus Großstädten wie Ho-Chi-Minh-Stadt oder ländlichen Gebieten der weiten Ebenen der Flussdeltas von Rotem Fluss und Mekong.


2020 soll es losgehen mit der generalistischen Ausbildung in der Pflege. Dann werden mit dem im Sommer 2017 vom Bundesrat beschlossenen Gesetz zur Reform der Pflegeberufe die bisher im Altenpflegegesetz und Krankenpflegegesetz getrennt geregelten Pflege-Ausbildungen in einem neuen Pflegeberufsgesetz zusammengeführt – und damit auch völlig neu geregelt.

Projekt Vorklasse Pflege an der Altenpflegeschule in Passau bietet Migranten intensiven Deutschunterricht und ein Sprungbrett ins Berufsleben


Windorf. Gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt die Altenpflegeschule der Berufsakademie Passau (BAP) mit dem Projekt „Vorklasse Pflege“.

Altenpflege und Altenpflegehilfeschülerinnen feiern ihre Abschlüsse


Etwa 150 Gäste begrüßte Schulleiter Joachim Berga von der Berufsfachschule für Altenpflege der Berufsakademie Passau (BAP) jüngst zur Verabschiedung des zwanzigsten Kurses der Schule. 


Mit neuen Rekordzahlen schließen die Berufsfachschulen für Altenpflege und Altenpflegehilfe der Berufsakademie Passau gGmbH (BAP) das Schuljahr ab: 31 Schülerinnen beendeten ihre Ausbildung zur Altenpflegerin, 23 erreichten ihren Abschluss als Pflegefachhelfer in der Altenpflege. Nie zuvor konnte die BAP mehr Teilnehmer in den Pflegeberuf entlassen und so die hohe Nachfrage des Pflegemarkts bedienen.

Ab 2016 soll die generalistische Ausbildung Einzug in die Pflegebranche erhalten. Ein umstrittenes Modell, wie die MdL Walter Taubeneder und Dr. Gerhard Waschler bei ihrem Besuch in der Berufsakademie Passau ( BAP) erfuhren.

Seite
1 2»

Neues Element

Per Doppelklick auf diesen Text kommen Sie in die Bearbeitung.

Neues Element

Per Doppelklick auf diesen Text kommen Sie in die Bearbeitung.

Neues Element

Per Doppelklick auf diesen Text kommen Sie in die Bearbeitung.

Neues Element

Per Doppelklick auf diesen Text kommen Sie in die Bearbeitung.

Neues Element

Per Doppelklick auf diesen Text kommen Sie in die Bearbeitung.

Neues Element

Per Doppelklick auf diesen Text kommen Sie in die Bearbeitung.